Virtueller Webmontag: Ein Abmahnanwalt packt aus

Aufzeichnung des virtuellen Webmontags vom 20.4.20 (Externer Link: Youtube, Datenschutzerklärung beachten).

Ich freue mich, wieder einmal aktiv in einen Kieler Webmontag eingreifen zu können. Dabei spielt die “Corona-Krise” natürlich – wie bei vielem im Augenblick – irgendwie eine Rolle: Da der Webmontag im Moment wie vieles Andere physisch nicht stattfinden kann, gibt es ein virtuelles Format, dem es auch zu verdanken ist, dass ich daran teilnehmen kann.

Was ist der “Kieler Webmontag”?

Den “Kieler Webmontag” gibt es, seit Steffen Voß ihn im Sommer 2007 ins Leben gerufen hat. Zu dieser Zeit hatte ich meinen Lebens- und Schaffensmittelpunkt ebenfalls noch in Kiel und und in diesem Zusammenhang auch die Ehre, den ersten Veranstaltungen in den Konferenzräumen meines damaligen Büros in der Werftbahnstraße eine Heimat zu bieten.

Inzwischen ist der Kieler Webmontag diesen Kinderschuhen längst entwachsen und findet unter normalen Umständen jeden dritten Montag im Monat in der Kieler Starterkitchen statt. Auch wenn ich selbst Ende 2017 der Stadt zu Gunsten meiner Heimat Hamburg den Rücken gekehrt habe, fühle ich mich Kiel natürlich weiterhin verbunden und freue mich, dass ich nun in der virtuellen Variante über Bundesländergrenzen hinweg zugeschaltet werden kann (Das muss man sich zu diesen Zeiten einmal vorstellen! Darf man das überhaupt?).

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Gesichtsmasken, Abmahnungen und das Anwaltspack in der #Coronakrise

The first thing we do: Let’s kill all the lawyers“  steht im Profil eines Twitter-Accounts dem ich folge, und eigentlich finde ich dieses (Shakespeare-) Zitat ganz schön, vor allem wenn es von jemandem verwendet wird, der selbst seine Brötchen als Rechtsanwalt verdient. Das Schmunzeln darüber bleibt mir allerdings zunehmend im Hals stecken, denn Anfang April 2020 macht sich in sozialen Netzwerken tatsächlich eine Art Pogromstimmung gegen Rechtsanwälte bereit, die mir mehr als nur ein gewisses Unbehagen bereitet. Dabei geht es um (angebliche) Abmahnungen und um Gesichtsmasken. Und genau diese drei Themen versucht der nachfolgende Beitrag zu sortieren.

Richtig: „drei“ Themen, nämlich Gesichtsmasken, Abmahnungen und Pogromstimmung gegen Anwälte.

Webmontags-Host Steffen Voß im Gespräch mit RA Stephan Dirks: “Diese Abmahnungen existieren ganz einfach nicht”. (Externer Link: Twitch, Datenschutzerklärung beachten)
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Ab 24.3.2020: Virtual Walk-In

Ab 24. März 2020 biete ich täglich von Montag bis Freitag eine digitale Sprechstunde ohne Voranmeldung über Skype an. Weitere Voraussetzungen und Kosten: Keine. Näheres ist hier zu erfahren.

Wie kann ich am Virtual Walk-In teilnehmen?

Überprüfen Sie bitte zunächst, ob Sie die technischen Voraussetzungen erfüllen. Wenn dies der Fall ist, Klicken Sie einfach hier:

Gegen “Fake News” helfen nur Informationen

Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius hat ein nicht näher spezifiziertes gesetzgeberisches Tätigwerden gegen “Fake News” in Zusammenhang mit der Corona-Krise ins Gespräch gebracht. Ich halte das nicht für zielführend, zumal Menschen, die so etwas weiterleiten, dies in der Regel ja in der Überzeugung machen, etwas Sinnvolles zu tun.

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Digitale Resozialisierung: Wen(n) das Internet vergessen muss

Dass das Internet nichts vergesse, ist eine Binsenweisheit. Allerdings eine, die nicht stimmt, wie jeder weiß, der einen “Mädchennamen” hat und den ab und an mal googelt. Allerdings hängt das, was das Internet vergisst, stark davon ab, welchen Inhalt es hat – und natürlich davon, ob die “Quelle” der Information irgendwann einmal versiegt. Und das ist gerade in Bezug auf die Berichterstattung über Straftaten und -Täter oft nicht der Fall.

Ob und unter welchen Voraussetzungen es erfolgversprechend ist, sich gegen “Alt”-Berichterstattung über Straftaten zur Wehr zu setzen, erklärt der folgende Beitrag.

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