Organ der Rechtspflege – der Anwaltspodcast aus Hamburg

Wer öfter einen Blick in diesen Blog wirft, der weiß, dass ich mich bereits seit mehr als 10 Jahren auch als Podcaster im Bereich Recht versuche. Nach gut 150 Folgen war das Projekt Jurafunk, das ich gemeinsam mit dem Kieler Datenschutzjuristen Henry Krasemann produziert habe, auserzählt (und wurde standesgemäß in einer gemeinsamen Folge mit dem Jura-Podcast “Rechtsbelehrung” abgeschlossen). Für mich hieß das aber nie, das ich dem Podcasten entsagen wollte. Und das “Nachfolge”-Projekt ist nun online.

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Virtueller Webmontag: Ein Abmahnanwalt packt aus

Aufzeichnung des virtuellen Webmontags vom 20.4.20 (Externer Link: Youtube, Datenschutzerklärung beachten).

Ich freue mich, wieder einmal aktiv in einen Kieler Webmontag eingreifen zu können. Dabei spielt die “Corona-Krise” natürlich – wie bei vielem im Augenblick – irgendwie eine Rolle: Da der Webmontag im Moment wie vieles Andere physisch nicht stattfinden kann, gibt es ein virtuelles Format, dem es auch zu verdanken ist, dass ich daran teilnehmen kann.

Was ist der “Kieler Webmontag”?

Den “Kieler Webmontag” gibt es, seit Steffen Voß ihn im Sommer 2007 ins Leben gerufen hat. Zu dieser Zeit hatte ich meinen Lebens- und Schaffensmittelpunkt ebenfalls noch in Kiel und und in diesem Zusammenhang auch die Ehre, den ersten Veranstaltungen in den Konferenzräumen meines damaligen Büros in der Werftbahnstraße eine Heimat zu bieten.

Inzwischen ist der Kieler Webmontag diesen Kinderschuhen längst entwachsen und findet unter normalen Umständen jeden dritten Montag im Monat in der Kieler Starterkitchen statt. Auch wenn ich selbst Ende 2017 der Stadt zu Gunsten meiner Heimat Hamburg den Rücken gekehrt habe, fühle ich mich Kiel natürlich weiterhin verbunden und freue mich, dass ich nun in der virtuellen Variante über Bundesländergrenzen hinweg zugeschaltet werden kann (Das muss man sich zu diesen Zeiten einmal vorstellen! Darf man das überhaupt?).

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Gesichtsmasken, Abmahnungen und das Anwaltspack in der #Coronakrise

The first thing we do: Let’s kill all the lawyers“  steht im Profil eines Twitter-Accounts dem ich folge, und eigentlich finde ich dieses (Shakespeare-) Zitat ganz schön, vor allem wenn es von jemandem verwendet wird, der selbst seine Brötchen als Rechtsanwalt verdient. Das Schmunzeln darüber bleibt mir allerdings zunehmend im Hals stecken, denn Anfang April 2020 macht sich in sozialen Netzwerken tatsächlich eine Art Pogromstimmung gegen Rechtsanwälte bereit, die mir mehr als nur ein gewisses Unbehagen bereitet. Dabei geht es um (angebliche) Abmahnungen und um Gesichtsmasken. Und genau diese drei Themen versucht der nachfolgende Beitrag zu sortieren.

Richtig: „drei“ Themen, nämlich Gesichtsmasken, Abmahnungen und Pogromstimmung gegen Anwälte.

Webmontags-Host Steffen Voß im Gespräch mit RA Stephan Dirks: “Diese Abmahnungen existieren ganz einfach nicht”. (Externer Link: Twitch, Datenschutzerklärung beachten)
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Gegen “Fake News” helfen nur Informationen

Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius hat ein nicht näher spezifiziertes gesetzgeberisches Tätigwerden gegen “Fake News” in Zusammenhang mit der Corona-Krise ins Gespräch gebracht. Ich halte das nicht für zielführend, zumal Menschen, die so etwas weiterleiten, dies in der Regel ja in der Überzeugung machen, etwas Sinnvolles zu tun.

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