Rechtsstaat bringt sowieso nichts

Kürzlich wurde ich auf diesen Artikel von Sabine Rückert auf ZEIT ONLINE aufmerksam gemacht. Er geht der Frage nach, wie realitätsnah oder -fern es in deutschen Krimiserien, speziell: den Folgen der „Tatort“-Reihe zugeht. Das Ergebnis ist erwartungsgemäß ernüchternd. Der Text ist trotzdem lesenswert, auch wenn ich nun der Möglichkeit beraubt bin, selbst einen entsprechenden Blogeintrag zu posten, was ich eigentlich vorgehabt hatte (Danke, Steffen!). So bleiben für mich nur ein paar Ergänzungen übrig.

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Jurafunk 76: Abgemahnt und abgezockt?

„Nummer 76“ war zwar kein „runder“ Geburtstag, aber trotzdem ein besonderer Jurafunk, denn er wurde „live“ vor Publikum aufgezeichnet, und zwar im heise-Forum auf der CeBit 2012. Wie der Titel schon verrät, ging es um die Verfolgung von Urheberrechten im Internet, speziell: um Abmahnungen von Verbrauchern, und am Ende auch darum, ob es sich hier (aus Sicht der Jurafunker Krasemann / Dirks) um „Abzocke“ handelt. Mit einer für manche vielleicht überraschenden Antwort.

Die Audioversion (Mit Zuschauerfragen!) ist unter www.jurafunk.de abrufbar.

(Dank für die Fotos/Kameraführung an Jonathan W. Linton).

Tödlicher Flashmob in Berlin-Neukölln

Interessantes erfährt man heute in der Online-Ausgabe der Süddeutschen. Da heißt es über einen Streit in Berlin-Neukölln mit tödlichem Ausgang:

„Was dann kam, heißt flash mob, per Handy sollen sich etwa 20 Leute verabredet haben. Ein Passant sah junge Männer aus türkischen und libanesischen Familien mit Messern und Knüppeln zu dem Haus laufen, in das Sven N. und Oliver H. geflohen waren.“

(Hervorhebung von mir).

„Mob“, das klingt ja schon mal wie ein fieser „Mob“, dachte da vielleicht der Autor und verfiel so einem klassischen false friend. Zumindest wollen wir das mal zu seinen Gunsten annehmen, und nicht gleich davon ausgehen, das ein böser Wille dahinter steht. Jedenfalls dürfte ein „Flashmob“ oder „Flash Mob“ auch in Neukölln selten tödlich enden und, zum Glück, eher so aussehen: