Jurafunk Nr. 154: Captain Knutsch und die „Selbstöffnung“, Jörg Knörr und die Lustigkeit

Kurz vor Jahresende haben es die Jurafunker noch einmal geschafft, sich für die endgültige Ausgabe des Jahres 2018 zusammenzufinden.

Besprochen werden in Folge 154: Die Monopolisierung des Begriffs „Titan“ (as in: „Pop-Titan“ oder „Podcast-Titan“), die Selbstöffnung von Captain Knutsch und deren Folgen und, last but not least, der Qualitätsgehalt eines bestimmten Werks des Comedians Jörg Knörr. 

 

Jurafunk Nr. 154 – Inhalt:

00’00“ – Intro

01’25“ – Kahn ./. T1tan: Wie ein ehemaliger Top-Torhüter einmal ein Wort ganz für sich haben wollte (LG München I, Az. hier nicht bekannt, mehr dazu)

08’56“ – Warum Captain Knutsch sich gegen bestimmte Berichterstattung  nicht erfolgreich wehren kann und was es mit der „Selbstöffnung“ auf sich hat (OLG Köln, Urt. vom 22.11.18, Az. 15 U 96/18 ).

21’10“ – Warum sich Entertainer und Stimmimitator Jörg Knörr um ein Honorar streiten musste und wieso es dabei auf seine Witzigkeit (nicht) ankam (OLG Köln, Urt. v. 14.11.2018, Az. 11 U 71/18).

26’55“ – Warum Whatsapp-Kettenbriefe zwar auch zu Weihnachten doof sind aber nicht so gefährlich wie viele meinen (Mehr dazu).

Das Jurafunk-Team ist für dieses Jahr „durch“ und wünscht allen Hörerinnen und Hörern frohe Weihnachten und ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr. Bleiben Sie sich und uns treu – Wir sind in 2019 wieder da!

Jurafunk Nr. 147: Das Rückspiel mit der Rechtsbelehrung – Rechtsirrtümer im Alltag (Teil 2)

Im 2. Teil der Podcast-Gemeinschaftsproduktion mit der Crew der Rechtsbelehrung geht es unter anderem  um Datenschutz und Personalausweise, Wal- oder Haifischfleisch, den „Diebstahl“ von Pfandbechern auf dem Weihnachtsmarkt und die Frage wann ein Fotograf sein Model (nicht mehr) fragen muss, bevor er ein Foto veröffentlicht.

Und natürlich auch um die alles entscheidende Frage: Ist denn eigentlich alles erlaubt, was nicht verboten ist?

Viel Vergnügen!

 

Jurafunk Nr. 147 – Teil 2: Inhalt

0’00“ – Intro

0’40“ – Darf jemand verlangen, dass ich meinen Personalausweis kopiere?

04’40 – Müssen Verträge schriftlich geschlossen werden?

07’55“ – Wie kommen Verträge denn überhaupt zu Stande und wie sind Erklärungen auszulegen?

09’20“ – Hakjöringsköd – Falsa demonstration non nocet

11’28“ – Wem gehört eigentlich der Glühweinbecher?

21’00“ – Fotorecht: Die 5-, 6-, oder 7-Personen-Regel

31’00“ – Einwilligungen, Bestimmheit und Persönlichkeitsrechte

33’00“ – Ist alles, was nicht verboten ist, erlaubt?

37’15“ – Outro

Noch ein paar Hinweise und Verweise zu Jurafunk Nr. 147, Teil 2:

Folgende Vorschriften werden in dieser Folge besprochen: § 3a BDSG (Gebot der Datensparsamkeit) | § 125 BGB (Formbedüftigkeit und Formfreiheit von Verträgen) | § 311b Abs .1 BGB (Form bei Grundstückskaufverträgen) | § 575 Abs. 1 BGB (Form bei Befristung von Mietverträgen) | § 133 BGB, § 157 BGB (Auslegung von Willenserklärungen) | § 246 StGB (Unterschlagung) | § 22 Abs. 1 Kunsturhebergesetz, § 23 Abs. 1 Kunsturhebergesetz (Recht am eigenen Bild und Einwilligung) | Art. 2 Abs. 1 GG, Art. 1 Abs. 1 GG (Allgemeines Persönlichkeitsrecht).

Wer den ersten Teil verpasst hat, muss nicht traurig sein, sondern kann ihn hier finden.

Und wer Dirks & Krasemann nicht nur gern hört, sondern auch mal sehen möchte, der kann am 19.9.2017 ins Camp24sieben kommen. Dort findet unsere #diwokiel-Veranstaltung „Das wird man wohl noch sagen dürfen!“ – Hate Speech und Fake News rechtlich gesehen statt. 

Die Veranstaltung muss leider krankheitsbedingt ausfallen.

Jurafunk Nr. 147: Das Rückspiel mit der Rechtsbelehrung – Rechtsirrtümer im Alltag (Teil 1)

Das gewohnte Jurafunk-Duo Krasemann / Dirks erweitert sich in Folge 147 zu einem Quartett: Wie in Rechtsbelehrung Nr. 40 besprochen, haben sich Dr. Thomas Schwenke und Marcus Richter auf den langen und durchaus beschwerlichen Weg nach Kiel gemacht, um dort eine Jurafunk-Rechtsbelehrungs-Gemeinschaftsproduktion aufzunehmen.

Und so kam es an einem Dienstagnachmittag Anfang September bei Kaiserwetter zum Rückspiel der Jura-Podcast-Giganten an der Ostsee. Ein Hintergrundthema gab es auch. Besprochen wird – für beide Podcastcrews eher ungewohnt – ein bunter Themenstrauß mit strafrechtlichem Schwerpunkt, zusammengehalten nur durch den losen roten Faden „Rechtsirrtümer im Alltag“.

Die Hörer des Jurafunks sind an eine Folgenlänge von ca. 30 Minuten gewöhnt. Daher veröffentlichen wir Jurafunk Nr. 147 in zwei Teilen. Der zweite Teil wird voraussichtlich Ende der 37.Kalenderwoche 2017 erscheinen. Ein wichtiger Hinweis: Die Rechtsbelehrungs-Folge 49 wird nicht unbedingt völlig identisch mit der Jurafunk-Folge sein, da an der Ostsee eine andere Schnitt-und-Verdichtungskultur herrscht als im unaufgeräumten Berlin… es kann sich also durchaus lohnen, beide Versionen zu hören!

 

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Ankündigung: Rechtsbelehrung zum „Podcastrecht“ mit einer Prise Jurafunk – Fragen erwünscht!

Eigentlich war es schon lange geplant, aber für drei hochbeschäftigte Juristen und einen hochbeschäftigten Radiomoderator einen gemeinsamen Termin zu finden, ist für sich genommen schon ein Projekt, das leicht scheitert, und so ist es bislang leider noch nicht zu einer gemeinsam produzierten Folge der beiden Rechts-Podcastprojekte „Rechtsbelehrung“ (Berlin) und „Jurafunk“ (Kiel) gekommen. Immerhin eine „kleine Lösung“ soll nun aber wahr werden:

Die nächste Folge der Rechtsbelehrung wird einen nicht so überraschenden Überraschungsgast haben, der versuchen wird, sich zum Thema „Recht für Podcaster“ mit einzubringen.

Die Folge wird Anfang November in Berlin aufgezeichnet, den „Sendetermin“ geben wir noch bekannt. Wem zum Thema „Recht für Podcaster“ schon heute Fragen unter den Nägeln brennen, der darf Sie gern vorab und sofort stellen: 

Auf der Website der Rechtsbelehrung, als Kommentar unter diesem Beitrag, als Tweet oder PN an @radirks besteht ab sofort die Möglichkeit, alle Fragen loszuwerden, und mit etwas Glück (…und vielleicht auch einer geschickten Frageformulierung… ) auch beantwortet zu erhalten.

Ich freue mich über rege Teilnahme!

#BCKI16: Recap (Update) / Jurafunk: „Abmahnen für Nullcheckerbunnies“

Für mich ist das Sommerloch traditionell an einem Freitagmorgen im August gegen 8 Uhr 27 beendet, wenn ich vor einem riesigen Kaffeetank stehe und der erste Barcamp-Kaffee in meine Tasse plätschert. Genau das geschah wieder am 19.8.2016 im Wissenschaftspark. Und getreu dem Motto „You do talk about Bar Camp“ liefere ich nunmehr meinen Rechenschaftsbericht über die dann folgenden knapp 36 Stunden ab, die den Namen „Barcamp Kiel 2016″ tragen.

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