Endlich mal eine anwaltliche Abmahnung wegen einer Datenschutzerklärung

Von manchen befürchtet, von anderen herbeigesehnt: Die DSGVO-Abmahnwelle ist weitestgehend (bis auf einige nicht sehr gelungene Versuche) ausgeblieben. Jetzt liegen mir, man muss fast sagen „endlich“, einige Abmahnungen wegen Datenschutzerklärungen vor! Allerdings, das ist dann doch etwas überraschend: Die haben mit der DSGVO wenig und mit Datenschutzrecht überhaupt nichts zu tun.

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Urheberrecht und Lehre: Was man in der Schule so nutzen darf

Im Schatten der aufgeheizten Debatte um „Artikel 13“ – Sie wissen: Diese Urheberrechtsreform, von der man halten kann, was man will, und die das EU-Parlament angeblich nur „aus Versehen“ verabschiedet hat – hat es in der letzten Zeit einige interessante urheberrechtliche Neuerungen gegeben.

Die dürften zwar den durchschnittlichen Youtuber nicht im geringsten interessieren, dafür aber einer andere Bevölkerungsgruppe, die sich ständig damit befassen muss, was sie mit den Werken anderer darf und was nicht:

Lehrer und andere Mitarbeiter von „Bildungsreinrichtungen“.

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Jurafunk Nr. 154: Captain Knutsch und die „Selbstöffnung“, Jörg Knörr und die Lustigkeit

Kurz vor Jahresende haben es die Jurafunker noch einmal geschafft, sich für die endgültige Ausgabe des Jahres 2018 zusammenzufinden.

Besprochen werden in Folge 154: Die Monopolisierung des Begriffs „Titan“ (as in: „Pop-Titan“ oder „Podcast-Titan“), die Selbstöffnung von Captain Knutsch und deren Folgen und, last but not least, der Qualitätsgehalt eines bestimmten Werks des Comedians Jörg Knörr. 

 

Jurafunk Nr. 154 – Inhalt:

00’00“ – Intro

01’25“ – Kahn ./. T1tan: Wie ein ehemaliger Top-Torhüter einmal ein Wort ganz für sich haben wollte (LG München I, Az. hier nicht bekannt, mehr dazu)

08’56“ – Warum Captain Knutsch sich gegen bestimmte Berichterstattung  nicht erfolgreich wehren kann und was es mit der „Selbstöffnung“ auf sich hat (OLG Köln, Urt. vom 22.11.18, Az. 15 U 96/18 ).

21’10“ – Warum sich Entertainer und Stimmimitator Jörg Knörr um ein Honorar streiten musste und wieso es dabei auf seine Witzigkeit (nicht) ankam (OLG Köln, Urt. v. 14.11.2018, Az. 11 U 71/18).

26’55“ – Warum Whatsapp-Kettenbriefe zwar auch zu Weihnachten doof sind aber nicht so gefährlich wie viele meinen (Mehr dazu).

Das Jurafunk-Team ist für dieses Jahr „durch“ und wünscht allen Hörerinnen und Hörern frohe Weihnachten und ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr. Bleiben Sie sich und uns treu – Wir sind in 2019 wieder da!

WhatsApp-Weihnachts-„Kettenbrief“ als „Urheberrechts-Abzocke“?

Seit einiger Zeit stellen WhatsApp-Nutzer vemehrt fest, dass sich in ihrer Timeline ein bestimmtes Profilfoto explosionsartig ausbreitet.
Hintergrund ist ein mehr oder minder unterhaltsames Weihnachtsrätsel, dass sich per Kettenbrief verbreitet. Die Nachricht dazu lautet:

„A game for you:
You’re going to a room. There are 2 DOGS AND 3 cats on the bed.
Santa, a donkey and 5 Reindeer are standing there too… 3 pigeons and a little duck flying through the area… so! How many feet are in the room? If you answer wrong, you have to have 3 days the picture of Santa as a profile picture.“

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Rechts-Kolumne in der Mac-Life: Digitalisierung first, Nachdenken second

In ungefähr 2-monatigem Rythmus steuere ich zu der Zeitschrift „Mac Life“ einen kolumnenartigen Rechtstext bei, der einige Zeit danach auch online kostenlos verfügbar ist. Im November habe ich mich daran versucht, eine Meta-Diskussion zur Diskussion um die (vorerst verschobene) EU-Urheberrechtsreform anzustoßen, man könnte vielleicht auch „Rant“ dazu sagen. Mir gefällt mein Text immer noch ganz gut, weswegen ich hier noch einmal auf ihn hinweisen möchte.

Besorgten Internetbürgern sei dazu gesagt:

Doch doch, der Autor nutzt seit über 20 Jahren das Internet (in manchen Ausprägungen allerdings seit einiger Zeit immer weniger).