#Twittersperrt: Kann man gegen Account-Sperren bei Twitter vorgehen? Und sollte man? (Update)

#Twittersperrt: Unter diesem Hashtag wird in den sozialen Medien, insbesondere auf Twitter, das Thema “Accountsperren” diskutiert. Denn im Zuge der Diskussion vor allem um “Hate-Speech” und Wahlbeeinflussung haben diese jüngst in der Anzahl deutlich zugenommen. Die Plattform handelt dabei wohl auch in dem Bemühen, auf Kritiker zuzugehen und Verpflichtungen nach dem NetzDG zu erfüllen, allerdings geschieht dies immer häufiger auch in Bezug auf Accounts und Beiträge, die rechtlich vollkommen unproblematische Aussagen enthalten. Insbesondere das Thema “Satire” war hier inzwischen auch schon Thema von Gerichtsentscheidungen.

Die #Twittersperrt-Policy versteht hier wohl im Wortsinn keinen “Spaß”. Es gibt mittlerweile auch Vermutungen darüber, dass Dritte sich dies gezielt zu Nutze machen, um unliebsame Accounts “abzuschießen”.

Betroffenen (die nicht gerade selbst in diesem Bereich spezialisierte/r Anwältin oder Anwalt sind) stellt sich daher immer öfter die Frage: Kann ich gegen “Fehlentscheidungen” von Twitter eigentlich etwas tun? Wenn ja, was? und: Sollte ich das auch?

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Wenn der Schutzmann zweimal twittert

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Seit dem 13. Januar 2017 twittert nun auch die Schleswig-Holsteinische Landespolizei unter @SH_Polizei. Warum ich das nicht unter allen Umständen begrüßenswert finde, erläutere ich in der heutigen Dirks Netzwelt – Zu finden in den Zeitungen des sh.z-Verlags zwischen Flensburg und Schenefeld sowie online hier.

Gekaufte Freunde: Gastbeitrag im Reputation Management Blog

Das Reputation Management Blog der Kieler Werbeagentur “New Communication” hat mich um einen Gastbeitrag gebeten – und ich bin dieser Bitte gern nachgekommen. Das Ergebnis gibt es hier zu lesen: Gekaufte Freunde: Rechtliche Grauzone im Social Web. Wer aus irgendwelchen Gründen lieber hört als liest, kann zum selben Thema auch noch einmal in den Jurafunk Nr. 95 reinhören (ab 19’45”) Link.