Rückblick: Barcamp Kiel 2012 – My € 0,02

Und schon ist es wieder vorbei, das aus meiner Sicht beste Barcamp nördlich des Weißwurstäquators. Nicht zu groß, nicht zu klein, genau die richtige Mischung aus bekannten und neuen Gesichtern – und auch ein ausgewogenes Verhältnis zwischen echten Nerds, SEOs, Werbern und allen anderen, die auch irgendwie dazugehören möchten (zB. den Netzjuristen).

Ich will das vorwegnehmen: aus meiner Sicht war auch die dritte Ausgabe der Veranstaltung ein voller Erfolg; ich würde sogar noch weiter gehen und mich zu der Behauptung versteigen: 2012 erhält die Goldmedaille und verweist 2011 und 2010 auf die Plätze.

Soweit das Fazit. Und was habe ich inhaltlich mitgenommen?

Natürlich war da zunächst einmal die eigene Session, nämlich der inzwischen schon traditionelle Barcamp-Jurafunk am Freitag. Ebenfalls schon traditionell: die etwas ungewohnte Moderatorenrolle für Krasemann und Dirks, denn wir lassen bei dieser Gelegenheit ja einmal jährlich unseren Spezialgästen den Vortritt:

Namentlich in diesem Jahr u.a. der Kollegin @socialmediar_hh, die sich ja ebenfalls im Bereich der neuen und sozialen Medien tummelt. Insgesamt aus meiner Sicht der beste Barcamp-Jurafunk aller Zeiten, wovon man sich hier ein Bild (bzw. einen Ton) machen kann:

Jurafunk Nr. 84 – Barcamp-Ausgabe 2012, Pöbeln auf Facebook

Zum jedem Barcamp gehört natürlich auch, dass manche Sessions daneben gehen – das war beim #bcki12 nicht anders. So durfte ich gemeinsam mit Nina Diercks einer Session beiwohnen, die wohl irgendwie das Thema „Shitstorm“ beackern wollte.

Leider verfuhr aber der Referent hier nach der Devise „Meinung ersetzt Ahnung“, was dazu führte, dass die übrigen Teilnehmer der Session wenig Informatives mitnehmen konnten. Unterhaltsam war sie trotzdem. Der unten wiedergegebene Tweet von @kiel211 bringt es auf den Punkt.

Besonders gut gefallen hat mir auch die Freifunk-Session von @sven_thomsen, unter dem Motto „Ein Digitales Glas Wasser„, die das Kieler Freifunk-Projekt zum Gegenstand hatte. Tolle Idee auch der „Heizdecken-Verkauf“ am Schluss: Wer wollte, konnte eine vorkonfigurierte Freifunk-Node zum Selbstkostenpreis erwerben.

Die Schlange war erstaunlich lang, und auch ich habe mich schnell darin wiedergefunden. Seit gestern besteht nun auch im Wartebereich unserer Kanzlei für Jedermann die Möglichkeit, über das Kieler Freifunknetz kostenlos online zu gehen.

Natürlich gibt es bei einer zweitägigen Veranstaltung immer auch Kleinigkeiten, die nicht zu 100 % funktionieren. Ich kann das aber vernachlässigen – mögen sich gern andere an den Verbesserungspotenzialen abarbeiten. Ich hatte vor, während und nach den Sessions jede Menge Spaß und informative Gespräche und freue mich schon jetzt aufs nächste Jahr. Danke an das Orga-Team!

..und genau jetzt weiß ich auch, welchen Titel dieser Blogbeitrag bekommen wird, lieber @schaarsen :-).

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